Davor haben die örtlichen Behörden Angst. Die Stadt am Mittelmeer ist auf jeden Fall eins der schönsten Reiseziele Europas, wenn Sie auf einen Kurzurlaub oder eine Städtereise aus sind. Kein Wunder also, dass jedes Jahr immer mehr Touristen in die katalanische Metropole und das Mekka des Fußballs stürmen. Viele davon in ausgelassener Partylaune.
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Alleine in 2010 zählte die Stadt über 7 Millionen Besucher. Und es werden jedes Jahr mehr. Die meisten kommen dabei aus dem benachbarten Frankreich, gefolgt von Touristen aus Italien, den USA und Großbritannien. Auch Deutsche sind mit 361 Tausend Barcelona-Reisenden 2010 gut vertreten. Touristen werden ja in Barcelona gerne gesehen, jedoch nicht wenn Sie auf den Straßen die Sau rauslassen.
Benehmen oder bezahlen!
Viele Barcelona-Gäste sind ja nicht (nur) auf Kunst und Kultur aus. Vor allem das Feiern im freien stört die Einheimischen und die Stadtverwaltung gewaltig. Jetzt sollten sie Massen partywütiger Touristen mit saftigen Bußgeldern zu Vernunft gebracht werden. Für Jung und weniger Jung heißt es ab sofort: benehmen oder bezahlen.
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Bußgelder gegen anstößige Verhaltensweisen
Die Flyer, die Touristen über die unerwünschten Verhaltensweisen informieren, beinhalten viele Nullen. So muss man beim Genuss von Alkohol in der Öffentlichkeit mit Strafen von bis zu 1500 Euro rechnen. Das gleiche gilt fürs Urinieren in der Öffentlichkeit, Skaten und Rad fahren auf Plätzen, wo dies ausdrücklich verboten ist, und Sexuelle Dienstleistungen in der Öffentlichkeit.
Graffitis und Randalieren bringen Strafen von bis zu 3000 Euro mit sich. Da ist das Übernachten auf der Barceloneta mit 500 Euro Strafe schon ein richtiges Schnäppchen. In 2010 gab es ganze 120.678 Anzeigen wegen solcher und ähnlicher „Kavaliersdelikte“. Kein Wunder, dass die Stadtverwaltung in der Zukunft so richtig durchgreifen möchte.
